![]() |
|
![]() |
|||||||||
Baldovec | Denkmäler und Umgebungsnatur |
|||||||||||
| Denkmäler und UmgebungsnaturAussichtsturm auf dem Berg Podvrší bei VeseliceDer Aussichtsturm auf dem Berg Podvrší bei Veselice ist seit dem Jahr 2001 eins der ausgesuchten touristischen Ziele in der Region Mährischer Karst und Umgebung. Jedes Jahr wird sie von rund 20 000 Besuchern besucht. Der Aussichtsturm bietet wunderschöne Blicke auf den Mährischen Karst, das Hügelland Drahanská vrchovina, die Böhmisch-Mährische Höhe, die Pollauer Berge (Pálava), usw. Der Aussichtsturm ist sehr gut vom Parkplatz am Kulturhaus Veselice zugänglich, in dem sich Informations- und Verkaufsstelle für örtliche Produkte befindet. Hier können die Besucher irgendeins der örtlichen Produkte aus der Region Mährischer Karst und Umgebung kaufen. www.rozhledna-veselice.cz![]() Städtchen SloupDieses malerische Städtchen bildet das nördliche Tor zum Mährischen Karst. Es ist nicht nur durch die Höhlen von Sloup und Šošùvka mit ihrer reichen Tropfsteinverzierung und tiefen Schluchten, sondern auch als Wallfahrtsort bekannt. Hunderte von Pilgern besuchen alljährlich die Kirche der schmerzhaften Jungfrau Maria, die sich direkt auf dem Marktplatz befindet. Zu den Höhlen von Sloup und Šošùvka gehört auch die Höhle Kùlna, eine der bekanntesten paläontologischen Fundstätten in Mitteleuropa.
Mährische KarstEines der bekanntesten und meistbesuchten Karstgebiete in Mitteleuropa, von dessen mehr als 11 000 verzeichneten Höhlen vier für Besucher zugänglich sind. Hier befindet sich auch die berühmte Macocha-Schlucht und die bekannte Punkevní-Höhle, zu deren Besuch auch eine Bootsfahrt auf dem unterirdischen Flüsschen Punkva gehört.
Schloss Rájec nad SvitavouAm Rande der Stadt Rájec nad Svitavou, auf einer kleinen Anhöhe, steht das gleichnamige Schloss im klassizistischen Stil, inspiriert durch die französische Architektur von Ludwig XVI.Das Schloss ließ Graf Antonín Salm-Reifferscheidt in den Jahren 1763-1769 wahrscheinlich nach Plänen des Wiener Architekten Isidor M. A. Canevall erbauen. Im Jahre 1767 entstand auch der Schlossgarten, der sich hinter dem Schloss erstreckt. Im Schloss befindet sich eine reiche Gemäldegalerie, und während der Ferien kann man kostümierte Schlossbesichtigung absolvieren, und zwar auch in den Abendstunden. Das ganze Jahr über finden im Schloss verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt.
Städtchen KøtinyKøtiny ist ein berühmter Wallfahrtsort. Die Dominante der Ortschaft bildet die Barockkirche, erbaut nach den Plänen von J. B. Santini.
Stadt BoskoviceAls Stadt wird Boskovice in schriftlichen Quelle seit der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts erwähnt. In schweren Zeiten entsteht hier eine jüdische Siedlung, die im Laufe des weiteren Jahrhunderts zu einer der bedeutendsten in Mähren wurde. Seit Mitte des 18. Jh. wird Boskovice schon als Stadt angesehen. In den Jahren 1819 – 1826 durch den Umbau des aufgelösten Klosters entstand das Empireschloss, Sitz der letzten Besitzer des Herrschaftsgutes, des Geschlechts Mensdorff - Pouilly. Im Jahre 1919 kam es zur verwaltungstechnischen Verbindung von Boskovice mit der Jüdischen Stadt.Dominante des Marktplatzes ist die Pfarrkirche Hl. Jakob d. Älteren. Die ersten Erwähnungen der Kirche stammen bereits aus Mitte des 14. Jahrhunderts. Es handelt sich um spätgotischen Bau, ursprünglich mit drei Türmen (der jetzige Hauptturm erreicht die Höhe von 41 m). Das Gewölbe der dreischiffigen Kirche liegt auf acht Stützsäulen, der Haupteingang wird von einem Portal verziert. Innen in der Kirche befinden sich Renaissance-Grabsteine der Besitzer des Herrschaftsgutes – das Geschlecht Eder ze Šávnice und Morkovský ze Zástøizl. Die Kirche erfuhr Veränderungen durch zahlreiche Brände und einige Umbauten. Jüdische Stadt in Boskovice sie schließt an den Haupt-Marktplatz in Boskovice an. Mit ihm bildet sie eine einzigartige architektonische Einheit, die sich seit etwa Mitte des 15. Jahrhunderts entwickelt hat. Dank der gesamten Einschränkungen entstand so auf einer Fläche von knapp fünf Hektar im Laufe von Jahrhunderten ein bizarres Stadtviertel mit den verschiedensten Gassen, Höfen und Marktplätzen; die Häuser wurden durch Fassaden mit Pflanzenmotiven und anderen klassizistischen Merkmalen (z.B. bossierte Fassaden, Zahnschnitt, Voluten) verziert, oft wurden die ursprünglichen Namen von Gassen und Marktplätzen beibehalten. Oft findet man sogenannte Kondominien, d.h. Aufteilung eines Objektes unter einige Eigentümer, was sich unter anderem auch durch Treppenhäuser außerhalb der Fassaden zeigte, oder wiederum durch Häuser ohne offensichtliche Eingänge. Bestandteil der Jüdischen Stadt ist das Museum und die neu restaurierte Synagoge, die der Öffentlichkeit zugänglich ist. Nach 1989 wurde die Jüdische Stadt zum städtischen Denkmalschutzgebiet erklärt.
Schloss in BoskoviceUnweit des Stadtzentrums am Fuße des Burghügels steht das Empireschloss. Das Gebäude ist von einem Komplex von Parkanlagen und Gärten geschmackvoll umgeben. Das Schloss wurde in den Jahren 1819 – 1826 von den Dietrichsteinern als ihr Sitz an Stelle eines aufgelösten Dominikanerklosters erbaut. Im Jahre 1991 wurde das Schloss als Restitution der Familie Mensdorff – Pouilly zurückgegeben, die es seit 1856 besaß.Bestandteil des Schlosskomplexes ist das Schloss-Gewächshaus, klassizistische Orangerie aus dem J. 1829 mit verglasten Arkaden und einem vorgelegten Rund-Bassin. Die Räume des Schlosses und des Gewächshauses werden für verschiedene Kulturveranstaltungen genutzt. Das Schloss ist der Öffentlichkeit zugänglich.
Burgruine in BoskoviceAn der Grenze des Hügellandes Malá Haná und von Drahanská vrchovina ragt in der Höhe 460 Meter ü.d.M. die romantische Ruine im gotisch-Renaissance-Stil der Burg von Boskovice empor. Die Geschichte der Burg reicht bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts hin. Damals gehörte sie dem Geschlecht der Herren von Boskovice, die die Burg und das Herrschaftsgut bis Ende des 14. Jahrhunderts in ihrem Besitz hatten. Ende des 14. Jh. kam die Burg in den Besitz der Herren von Kunštát, und später gehörte sie dem Geschlecht der Dietrichsteiner. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Burg verlassen, und in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts wurden die Dächer abgerissen, und das Mauerwerk wurde für den Bau von Gebäuden in der Stadt auseinander genommen.Zur Zeit ist die Burg im Besitz des Geschlechts Mensdorff - Pouilly. Von dem ursprünglich gewaltigen Bau blieb nur ein Torso des Burgpalastes erhalten, der einen imposanten Ausblick in die hiesige malerische Landschaft bietet. Technisch interessant ist der 26 Meter tiefe Brunnen, angetrieben durch ein Holz-Tretrad, das einzige funktionsfähige in der ganzen Republik. Die Burg ist der Öffentlichkeit zugänglich.
Stadt BlanskoBlansko entstand als eine Siedlung (Alt-Blansko) auf dem rechten Ufer des Flusses Svitava. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1141, als der Name Blansko in einer der Urkunden des Olmützer Bichofs Jindøich Zdík als Bestandteil der Güter des Olmützer Bistums vorkommt.Im Jahre 1580 wurde Blansko zum Marktflecken und 1905 durch ein Dekret des Kaisers Franz Josef I. zur Stadt erhoben. Das hiesige Renaissance-Schloss steht an der Stelle des ursprünglichen gotischen Lehnshofes, der in den Quellen bereits im 14. Jh. erwähnt wurde. Gegenwärtig ist in seinen Räumen das Städtische Museum angesiedelt, und es finden hier verschiedene Kulturveranstaltungen statt. Im Schlosspark und auf dem neu rekonstruierten Marktplatz wurden Gusseisenstatuen aus der nahen Gießerei aufgestellt.
Die Burgruine Nový hradDie Burgruine Nový hrad (Neue Burg) finden wir auf einem Hügel in der Nähe der Stadt Adamov. Die Burg wird nach und nach rekonstruiert. In ihren Räumlichkeiten werden zeitgemäße Jahrmärkte, Auftritte von Fechtergruppen und weitere Attraktionen für Touristen veranstaltet.
Schloss LysiceVorgänger des heutigen Schlosses in Lysice war eine Feste aus dem 15. Jahrhundert, umgebaut in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zum Renaissance-Schloss. Nach 1730 erhielt das Schloss sein hochbarockes Aussehen. Die letzten adeligen Besitzer waren Anfang des 19. Jahrhunderts Dubští z Tøebomyslic, die das Schloss in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts vom hiesigen Bauherrn F. Vašíèek umbauen ließen. Nach seinem Projekt entstand so ein reizvoller Sitz mit einzigartigem überdachtem Umgang auf einer Säulenpergola, die den östlichen Gartenteil schließt.Die Schlossinterieurs rufen die Atmosphäre eines Adelssitzes des vorigen Jahrhunderts hervor. Das barocke und Rokoko-Mobiliar wird durch Sammlungen tschechischer Glaskunst und orientaler Kunstgegenstände ergänzt. Während der Ferien kann man kostümierte Schlossbesichtigung absolvieren, und zwar auch in den Abendstunden. Das ganze Jahr über finden in den Räumlichkeiten des Schlosses verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt.
Grabhügel des Friedens - AusterlitzMohyla míru – Austerlitz – ist ein Denkmal und zugleich Museum der Schlacht bei Slavkov (Austerlitz) am 2.12.1805. Er befindet sich unweit von Slavkov u Brna, wo Sie den barocken Schlosskomplex besichtigen können, der Ende des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Im Schloss fand die Napoleon-Ausstellung zur Dreikaiserschlacht ihren Platz.
Stadt KromìøížKromìøíž ist der traditionelle Sitz der Olmützer Bischöfe. Die Stadt behielt bis heute das mittelalterliche Aussehen mit gotischen und Renaissancehäusern. Das Renaissanceschloss, barock umgestaltet, steht unter dem Denkmalschutz von UNESCO. Im Garten unterhalb des Schlosses befinden sich der ZOO, Empirepavillons und Pompei-Kolonnade.
Stadt ProstìjovIn der altertümlichen Stadt Prostìjov, über die die ersten Erwähnungen aus dem Jahre 1141 erhalten blieben, befindet sich eine große Anzahl interessanter architektonischer Sehenswürdigkeiten, und zwar nicht nur der mittelalterlichen, sondern wir finden hier auch einige interessante Bauten aus dem 20. Jahrhundert – Neues Rathaus auf dem T.-G.-Masaryk-Platz, usw.
Burg SvojanovBurg, ursprünglich genannt Fürstenberg, wurde um das Jahr 1265 durch Pøemysl Otakar II. zum Schutz der neuen Straße aus Litomyšl nach Brünn erbaut. Weitere Anbauten wurden im 16. Jahrhundert vorgenommen, die gesamte Rekonstruktion im Renaissancestil dann nach dem Brand im Jahre 1569. 1842 brannte die Burg nieder und wurde zum Teil im Empirestil umgebaut.In den im Empirestil umgebauten Etagen finden Sie Ausstellungen der europäischen und tschechischen Malerei des 19. Jahrhunderts. In anderen Räumlichkeiten finden verschiedene Kulturveranstaltungen statt.
Eisenhütte FrantiškaSie war in Betrieb in den Jahren 1754 – 1877. Dieses Areal der staatlichen technischen Denkmalpflege befindet sich im Josefstal (Josefské údolí) unweit von Adamov. Die Dominante bildet hier eine Holzkohle-Hochofenanlage. Diese wird durch zwei kleinere Hüttenöfen, Rampen, die ehemalige Modellgießerei, genannt Kameòák, ein Wohngebäude mit einer Hüttenausstellung ergänzt. Im Objekt finden alljährlich Schmelzen in Repliken der Hüttenöfen statt. Die Eisenhütte ist eines der Zentren der Europäischen Eisenstraße.
Schloss in Kunštát na MoravìDas Schloss befindet sich oberhalb der Stadt Kunštát, die durch Keramikproduktion bekannt ist. Die Stadt Kunštát ist mit dem Namen des Dichters František Halas eng verbunden, der hier gelebt und geschaffen hat.Die ursprünglich spätromanische Burg, gegründet spätestens in der Mitte des 13. Jh., ist eine der ältesten mährischen Adelsburgen. Nach dem Jahre 1448 wurde zum Besitzer der Burg Jiøí z Kunštátu a z Podìbrad. Dieser hielt die Burg auch nach 1458, als er zum böhmischen König erwählt wurde. Das Schloss erhielt sein gegenwärtiges Aussehen durch Umbauten in der Mitte des 16. Jh., Ende des 17. Jh. und an der Wende des 18. und 19. Jahrhunderts. Bestandteil des Schlossareals ist ein Hundefriedhof.
Brno (Brünn)Auf dem Gebiet der Stadt Brno waren Siedlungen während der Zeit des Großmährischen Reiches. Um das Jahr 1000 entstand eine Siedlung an der Furt über den Fluss Svratka, das jetzige Alt-Brno, und die gab der Stadt ihren Namen. Ab dem 11. Jh. stand hier die Bøetislaver Burg, Sitz des Przemysliden-Teilfürsten. Zu einer Rechtsunterstützung für die Entwicklung der Stadt wurden das Größere und Kleinere Privileg, die ihr 1243 der böhmische König Václav I. einräumte. Während der Hussitenkriege blieb die Stadt dem König Zikmund treu, und die Hussiten belagerten sie zweimal vergeblich in den Jahren 1428 und 1430. Im Jahre 1643 und besonders 1645 verteidigte sie sich als die einzige Stadt in Mähren bei der langen Belagerung durch die schwedischen Heere.Gegenwärtig ist Brno ein bedeutendes Messe-, Wirtschafts- und Kulturzentrum. Sie finden hier viele interessante Sehenswürdigkeiten, Museen und Ausstellungsgalerien. Von den bekannten Persönlichkeiten wirkten hier vor allem Leoš Janáèek, Viktor Kaplan, Jiøí Mahen, Bohuslav Fuchs und andere.
Burg ŠpilberkDie Burg wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts auf dem Gipfel des gleichnamigen Hügels gegründet. Im 18. Jahrhundert verwandelte sich Špilberk in eine gewaltige Barockfestung, die auch zu einem gefürchteten Gefängnis wurde. Das Gefängnis der Völker war ein Ort des Grauens auch während des zweiten Weltkrieges. Seit 1961 wird Špilberk durch das Museum der Stadt Brno verwaltet und dient zu Ausstellungszwecken. Man kann auch die ehemaligen Gefängniszellen und Kasematten besichtigen.
Kathedrale Hl. Peter und PaulDie Anhöhe mit dem Dom Hl. Peter und Paul an der Stelle der angenommenen ursprünglichen Brünner Burg mit Burgkapelle aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Nach ihrem Verfall schon eine selbständige romanische Basilika, umgebaut im 13. Jahrhundert zu einem gotischen Dom, der im 15. und 16. Jahrhundert umgebaut, und im 18. Jahrhundert barock umgestaltet wurde. Das gegenwärtige neugotische Aussehen ist von der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts. Seit dem Jahre 1777 Sitz des Brünner Bistums. Gegenwärtig kann die ursprüngliche Krypta Kirchea aus dem 12. Jahrhundert besichtigt werden.
Kapuzinerkirche Hl. KreuzesMit dem Bau der Kapuzinerkirche und des Klosters auf dem ehemaligen Uhelný trh (Kohlenmarkt) wurde von der Mitte des 17. Jahrhunderts durch Ondøej Erna (+ 1653) begonnen. Die strenge Fassade der Kirchenstirnwand schmücken Barockstatuen von Jan Adam Nessmann (1765), zu den im Jahre 1927 noch eine Statue von Èenìk Vosmík kam. Von den Touristen am häufigsten besucht wird jedoch die Krypta unter der Kirche, in der außer den Ordensmitgliedern auch die Bauherren Ondøej und Jan Køtitel Erna (+1698) und Friedrich Freiherr von der Trenck, Pandurenoberst und späterer Häftling in der Burg Špilberk beerdigt wurden.
|